Das Geheimnis sportlicher Mamas

von | 1 Jan, 2022 | Selbstmanagement | 0 Kommentare

Wie du es schaffst, mit Sport anzufangen und dranzubleiben

Hast du dir vorgenommen, dich mehr zu bewegen? Vielleicht möchtest du auch gern Sport treiben, weißt aber nicht, wie du dein Vorhaben in die Tat umsetzen sollst?

Bei allen anderen klappt das doch auch! Es scheint so einfach zu sein.

Vielleicht hast du ja sogar Mamas unter deinen Freundinnen, die es irgendwie schaffen, sich neben Job und Familie auch noch fit zu halten.

Fragst du dich, wie um alles in der Welt, sie das hinbekommen?

Ich verrate dir jetzt was: Auch für sie ist es nicht immer einfach! Sie sind genauso müde nach der Arbeit wie du. Sie sind auch erschöpft, wenn sie nach dem Abendritual aus dem Kinderzimmer kommen.

Es gibt aber ein kleines Geheimnis. Der Grund, weshalb es diese Mamas schaffen, sich mehrmals in der Woche für ein Workout oder eine Runde Joggen aufzuraffen.

Und, bist du neugierig? Willst du wissen, wie sie das machen?

Die Antwort ist so simpel, dass die meisten gar nicht auf die Idee kommen:

Lass es zur Gewohnheit werden!

Tatsächlich geht es bei der Mehrheit der Dinge, die wir uns vornehmen, im Grunde um die Änderung oder Etablierung von Gewohnheiten und Routinen.

So einfach wie die Antwort ist, so schwer ist es für die Meisten von uns jedoch auch genau das in die Tat umzusetzen.

Aber das muss nicht sein!

Auch hier lautet das Motto: „Keep it simple“!

Setz dir erreichbare Ziele!

Um Sport zu deiner neuen Gewohnheit zu machen, kann es hilfreich sein, dir ein Ziel zu setzen!

Das sollte aber auf jeden Fall eines sein: erreichbar.

Wie geht es dir, wenn du vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe stehst? Bist du motiviert und brennst nur darauf loszulegen? Klasse! Dann brauchst du eigentlich nicht mehr weiterzulesen.

Oder geht es dir wie mir? Stehst du vor diesem Berg von einer Herausforderung und hast keine Ahnung, wo du anfangen sollst?

Dann schraub deine Ansprüche herunter!

Du hast mit Sport eigentlich nichts am Hut? Dann solltest du dir vielleicht nicht gleich den Halbmarathon in 6 Monaten zum Ziel setzen, sondern erst mal einfach spazieren gehen, um eine angemessene Routine zu entwickeln. Und wenn du das Gefühl hast, das reicht dir nicht, dann leg einen Zahn zu, bis du bereit bist, dir Walkingstöcke oder ordentliche Laufschuhe zu kaufen.

Anstatt gleich 10 Kilo abnehmen zu wollen, wäre es ein guter Schritt, sich einfach zu überlegen, dass es doch schon toll wäre einfach nur ins Schwitzen oder ins tiefere Atmen zu kommen. Fitter wird man dabei von ganz allein und irgendwann purzeln auch die Pfunde.

Denn meist geht eins ins andere über und man beginnt sich nach einer Weile sowieso mit seiner Ernährung zu beschäftigen.

Du hast keine Zeit für 5 Stunden Sport in der Woche? Dann fang mit 12 Minuten am Tag an! Die kann man wahlweise überall dazwischen schieben. Morgens, anstatt noch zweimal zu „snoozeln“, über den Tag, wenn man sich eigentlich durch die sozialen Medien scrollt, oder Abends bevor man sich auf die Couch kuschelt.

Und das Beste ist: Egal ob es sich um einen Spaziergang, eine Runde Joggen, ein Workout, oder eine gute Yoga-Einheit handelt, du tust etwas für dich selbst, du setzt deinen Fokus auf dich und deinen Körper und du baust ganz nebenbei noch Stresshormone ab! Genial!

Lass dir Zeit!

Neue Gewohnheiten zu etablieren dauert seine, Zeit.

Du kannst locker mit 3 Monaten rechnen, bis neue Abläufe sich zu Routinen eingespielt haben. Je komplexer eine solche Routine ist, desto länger dauert es, bis sie in Fleisch und Blut übergeht.

Du darfst also geduldig mit dir sein.

Es ist normal, dass dein innerer Schweinehund das Diskutieren nicht lässt. Wichtig ist nur, dass du die besseren Argumente hast!

Und deshalb noch einmal:

Die Zeit, die du investierst, völlig egal, ob es 10, 30 oder 60 Minuten sind, investierst du in dich!

Du nimmst dir Zeit für dich. Du tust dir etwas Gutes. Damit zeigst du dir und deinem Körper, wie wertvoll du für dich bist. Ganz nebenbei baust du Stresshormone ab und versorgst deinen Körper mit den Glückshormonen Dopamin, Serotonin und Endorphin.

Also nimm deinen Kalender in die Hand und notiere dir feste Zeiten für dich und dein Training!

Nutzt du lieber freie Zeitslots zwischendurch? Dann bleib einfach flexibel.

Wichtig ist nur, dass du deine eigene Routine findest. Ausprobieren ist hier die Devise!

Es darf Spaß machen!

Zu guter Letzt solltest du dir etwas suchen, wofür du dich begeistern kannst oder was du vielleicht schon immer einmal ausprobieren wolltest. Du kannst auch erst einmal darüber nachdenken, was dir damals im Schulsport besonders lag.

Egal was es ist: Inlineskaten, Hula-Hoop oder doch lieber Fußball mit den Kids. Sei kreativ!

Erlaube dir passende Kompromisse zu finden, anstatt nach Ausreden zu suchen, die deinem Erfolg im Weg stehen!

Nichts ist anstrengender, als sich für etwas motivieren zu wollen, woran man gerade absolut keine Freude findet. 

Du hast heute keine Lust, die Laufschuhe zu schnüren? Ein kurzes, knackiges Workout tut es auch! Dafür fehlt dir gerade die Kraft? Dann ist eine Yoga-Einheit genau das Richtige, um wieder Energie zu tanken.

Du hast sicherlich schon bemerkt, dass ich ein Fan davon bin, so wenig organisatorischen Aufwand wie möglich zu betreiben. Allein der Weg in ein Fitnessstudio wäre mir persönlich schon zu viel.

Du brauchst aber Motivation von außen und am besten feste Trainingszeiten? Du wünschst dir eine professionelle Anleitung oder den Support durch eine Gruppe?

Dann ist natürlich genau das deine passende Lösung für einen leichteren Start. Auch ein Sportverein bietet oft gute Möglichkeiten, vor allem wenn man keine Einzelkämpferin ist.

Das hat gerade für Anfängerinnen den zusätzlichen Vorteil, dass die Hemmschwelle, einen festen Gruppentermin abzusagen, um einiges höher ist. Das macht es dir leichter, regelmäßig zu trainieren und deinen Sport zu einer Gewohnheit zu entwickeln.

In der Gruppe zu trainieren ist überhaupt nicht dein Fall, aber eine Anleitung hättest du trotzdem gern? Hier kann YouTube eine große Unterstützung sein.

Es gibt eine riesige Auswahl an tollen und motivierenden Trainingsvideos für jeden Geschmack. Auf die Weise kannst du dir den Personal Trainer, oder den Zumbakurs ins Wohnzimmer holen.

Fazit

  • Wenn du wirklich eine Veränderung bewirken möchtest, solltest du eine neue Gewohnheit etablieren.
  • Dafür ist etwas Geduld nötig, die sich am Ende aber doppelt und dreifach auszahlen wird!
  • Ob feste Termine, oder flexible Trainingszeiten: Finde heraus, was für dich die bessere Variante ist.
  • Setze dir erreichbare Ziele! Das bedeutet: Mach lieber kleine Schritte und feier deine Erfolge!
  • Heute ist nicht dein Tag? Finde einen guten Kompromiss anstatt einer Ausrede: Also reduzier lieber Zeit oder Intensität deiner Sporteinheit.
  • Alles ist erlaubt! Um in Bewegung zu kommen, brauchst du Motivation. Spaß und Freude sind dabei das beste Mittel.

Für den Fall, dass du noch keine Idee haben solltest, mit welcher Sportart du als Anfängerin deine Trainingsroutine beginnen kannst, findest du hier vielleicht etwas Passendes für dich.

Ganz egal, was für dich am besten passt.

Das Wichtigste ist:

Fang heute damit an!

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